Vier Themen, eine Haltung.
Jedes Format auf Ihr Publikum zuschneidbar.
Impuls 20 Min. · Keynote 45–60 Min. · Fachvortrag 90 Min. · Workshop halb-/ganztags · Deutsch & Englisch
Sie planen eine Bürgermeistertagung? → Keynote 2. Einen Kundentag im Holzbau? → Keynote 4. Einen Bauherrenabend Ihrer Bank? → Keynote 3.
KEYNOTE 1
Gesundheit beginnt im Gebäude
nachhaltig ≠ gesund
Wir verbringen bis zu 80 Prozent unseres Lebens in Gebäuden und reden über Gesundheit, als gäbe es die Wände nicht. Über Nachhaltigkeit wird auf jeder Tagung gesprochen, über Gesundheit auch – selten darüber, wo beides zusammenkommt: in den Räumen, in denen Ihr Publikum lebt, arbeitet und seine Kinder großzieht.
Das Problem.
Nachhaltig ist nicht gleich gesund. Ein Gebäude kann klimaneutral sein und trotzdem krank machen. Wer Bauen über Energiekennzahlen, Zertifikate und Quadratmeter definiert, übersieht die eine Frage, die alle betrifft: Was macht dieses Gebäude mit den Menschen darin?
Die Perspektive.
Birke Thümer argumentiert aus vier Berufen: Als Baubiologin IBN weiß sie, was Luft, Feuchte, Materialien, Licht und Akustik mit dem Körper machen. Als Sachverständige für Schäden am Bau hat sie gesehen, was passiert, wenn falsch gebaut wurde. Als Architektin und Schreinermeisterin kennt sie den Weg vom Material zum fertigen Raum. „Wären alle Gebäude ökologisch gebaut, so würden wir uns überall gesund leben."
Die drei Fragen.
„Natürlich besteht gesundes Bauen aus mehr als Feuchte und Luft. Aber wenn Sie diese drei Fragen nicht beantworten können, helfen Ihnen auch die schönsten Zertifikate wenig."
- 1.Wie geht es mit Feuchtigkeit um?
- 2.Wie kommt frische Luft dorthin, wo Menschen sie brauchen?
- 3.Welche Schwachstelle hat es – und wie gehen wir mit ihr um?
Geschichten aus der Praxis
Wenn die Sanierung das Raumklima verändert
Bei vielen Gebäuden, zu denen Birke Thümer wegen Feuchte, Verfärbungen oder auffälligem Raumklima gerufen wird, zeigt sich ein ähnliches Muster: Das Haus wurde energetisch verbessert – neue Fenster, Dämmung, manchmal ein neues Heizsystem. Technisch wurde vieles richtig gemacht. Trotzdem funktioniert das Gebäude danach nicht mehr so wie zuvor. Die entscheidende Frage lautet nicht „Ist das Haus gut gedämmt?", sondern: Funktioniert das Haus nach der Sanierung noch als Gesamtsystem – mit den Menschen, die darin leben?
Manchmal braucht man kein Messgerät
Zu Begehungen nimmt sie Messgeräte mit – und trotzdem weiß sie bei manchen Gebäuden schon wenige Sekunden nach dem Betreten, dass etwas nicht stimmt. Man riecht es. Die Bewohner selbst nehmen das oft gar nicht mehr wahr. Das Gegenteil erlebt sie genauso regelmäßig: Wenn Bauherren zum ersten Mal ein Gebäude mit natürlichen, emissionsarmen Materialien betreten, fällt erstaunlich oft derselbe Satz: „Hier riecht es richtig gut."
Ein Gebäude funktioniert nie ohne seine Nutzer
Bei Bauschäden wird schnell nach einem Schuldigen gesucht. So einfach ist es fast nie: Ein Gebäude ist nur die eine Hälfte des Systems, die andere Hälfte sind die Menschen darin. Ihre Erfahrung als Sachverständige: Ein Gebäude und seine Nutzer bilden immer ein gemeinsames System – wer nur eines von beiden betrachtet, übersieht oft die eigentliche Ursache.
Nutzen.
Das Publikum verlässt den Saal mit einem neuen Maßstab für Bauentscheidungen und weiß, welche drei Fragen es Planern, Bauträgern und Verwaltungen stellen sollte.
Für wen.
Kongresse und Zukunftsforen · Kommunale Spitzenverbände · Wohnungswirtschaft · Unternehmen mit ESG- oder Standortthema · Gesundheits- und Zukunftsveranstaltungen
Anlässe.
Kongress-Keynote, Verbandstag, Bürgermeisterversammlung, Nachhaltigkeits- und Klimaforum, Gesundheitstag, Jahresauftakt, Dinner-Speech
Formate.
Impuls 20 Min. · Keynote 45–60 Min. · Fachvortrag mit Diskussion 90 Min.
Zuschnitt für Unternehmen — „Räume, die halten"
Dieselbe Keynote, gedreht auf Führung und Personal: Ob Mitarbeitende konzentriert arbeiten und ob Fachkräfte bleiben, hängt mehr von Räumen ab, als Organisationen wissen. Nutzen: Kriterien, die HR, Geschäftsführung und Corporate Real Estate in Planung, Ausschreibung und Betrieb verankern können.
KEYNOTE 2
Die gesunde Schule, die gesunde Kita
Was Räume mit Kindern machen – 5 Entscheidungen, die Kommunen und Träger vorher treffen sollten
Kinder verbringen bis zu acht Stunden am Tag in Räumen, die andere für sie entschieden haben. In den nächsten Jahren werden Kommunen so viel in Schulen und Kitas investieren wie lange nicht. Die Gesundheitsfrage steht in kaum einer Ausschreibung.
Das Problem.
Bürgermeister, Bauausschüsse und Trägergeschäftsführungen sollen über Bauweisen und Materialien entscheiden, die sie fachlich nicht beurteilen können – und müssen die Entscheidung vor Gemeinderat, Eltern und Rechnungsprüfung rechtfertigen. Pädagogische Konzepte werden diskutiert, die materielle Wirkung der Räume auf Kinder nicht.
Die Perspektive.
Birke Thümer spricht als Baubiologin über das, was Kinder in Innenräumen atmen, hören und sehen – und warum Kinder auf Belastungen empfindlicher reagieren als Erwachsene. Sie spricht als Sachverständige über Bestandsgebäude, die krank machen, und als Kammer-Architektin über das, was in Planung und Ausschreibung anders entschieden werden kann, oft ohne Mehrkosten. Sie spricht als Unternehmerin über Budgets, Fristen und Gremien – und sagt ausdrücklich zu: Vortrag, kein Akquisegespräch.
Die fünf Entscheidungen.
1. Entscheiden wir zuerst über das Raumkonzept – oder zuerst über Technik?
Erst Nutzung, Tageslicht, Orientierung, Akustik und natürliche Lüftungsmöglichkeiten klären. Technik soll unterstützen, nicht Planungsfehler kompensieren.
2. Welche Materialien kommen dauerhaft mit Kindern in Kontakt?
Innenoberflächen, Böden, Möbel, Kleber, Beschichtungen und Baustoffe so auswählen, dass Emissionen gering, Oberflächen robust und reparierbar sind.
3. Wie sichern wir gute Luft und einen funktionierenden Feuchtehaushalt?
Nicht nur Lüftungstechnik bestellen, sondern klären, wie CO₂, Feuchte, Gerüche und sommerliche Überhitzung im tatsächlichen Alltag beherrscht werden.
4. Wie gestalten wir Räume, die akustisch und visuell nicht überfordern?
Lärm, Blendung und schlechte Lichtverhältnisse beeinflussen bei Kindern Konzentration, Stress und Aufenthaltsqualität.
5. Welche Lösung bleibt auch nach 20 Jahren noch verständlich, wartbar und bezahlbar?
Ein Gebäude ist nicht gesund, wenn es nur im Neuzustand funktioniert.
Geschichten aus der Praxis
Der Raum voller Kinder – und niemand fragt nach der Luft
Ein Gruppenraum in einer Kita: Zwanzig Kinder spielen, sprechen, lachen, bewegen sich. Im Winter wird gut geheizt, die Fenster bleiben möglichst geschlossen. Durch die vielen Menschen im Raum entstehen gleichzeitig viel Wärme und Feuchtigkeit. Die eigentliche Planungsfrage beginnt nicht erst, wenn irgendwo sichtbar Schimmel entsteht, sondern viel früher: Wie muss ein Raum gebaut und betrieben werden, damit zwanzig Kinder darin über viele Stunden gute Luft und ein stabiles Raumklima haben?
Vielleicht ist nicht nur das Kind unruhig
25 Schülerinnen und Schüler sitzen in einem Klassenzimmer und sollen sich über Stunden konzentrieren. Nach kurzer Zeit wird es warm, die Luft wird schlechter, der CO₂-Gehalt steigt. Manche werden müde, andere unruhiger – und was man sieht, ist ein Kind, das auf dem Stuhl herumrutscht. Die Frage, die viel zu selten gestellt wird: Welche Voraussetzungen bietet eigentlich der Raum dafür, dass diese Kinder sich konzentrieren können?
Kinder können ihre Gebäude nicht selbst auswählen
Erwachsene können den Arbeitsplatz wechseln oder ein Fenster öffnen. Kinder haben diese Möglichkeiten kaum – andere entscheiden für sie: Kommunen, Träger, Planer, Bauausschüsse. Der „Raum als dritter Pädagoge" ist erst vollständig gedacht, wenn nicht nur über Möblierung und pädagogische Konzepte gesprochen wird, sondern auch über die physische Wirkung des Gebäudes selbst.
Nutzen.
Gremien und Träger bekommen eine Argumentationslinie, die Gesundheit, Kosten und Werterhalt verbindet – vortragbar vor Gemeinderat, Elternbeirat und Presse.
Für wen.
Kommunen, Landkreise, Gemeindetag-Kreisverbände, Bauamtsleitungen · Schul- und Kita-Träger (kommunal, kirchlich, frei) · kirchliche Bauämter, Diakonie/Caritas · Energieagenturen der Landkreise
Anlässe.
Bürgermeisterversammlung, Gemeinderatsklausur zu einem konkreten Schul-/Kita-Projekt, Bauausschuss-Sitzung, Trägerkonferenz, Fachtag „Raum und Bildung", Bürgerinformationsabend
Formate.
Impuls 20–30 Min. für Gremien · Keynote 45 Min. · Halbtags-Workshop für Bauausschüsse und Planungsteams als Folgeformat
KEYNOTE 3
Das Haus hat immer recht
Wenn Gebäude krank machen – aus der Praxis einer Sachverständigen
Jeder Bauschaden ist eine Entscheidung, die jemand getroffen hat. Birke Thümer wird gerufen, wenn ein Gebäude nicht mehr funktioniert – und erzählt, was sie dort sieht: Schimmel nach der energetischen Sanierung, Familien, die nicht mehr durchschlafen, Materialien, die keiner hinterfragt hat.
Das Problem.
Sanierung wird als Energiethema geführt, nicht als Gesundheitsthema. Dicht ist nicht gesund. Wohnungsunternehmen, Kommunen und Eigentümer sanieren für die Wärmewende – und die Mieter merken, ob sie danach besser schlafen.
Die Perspektive.
Der Sachverständigen-Blick ist Birke Thümers stärkstes Erzählformat: Sie zeigt, wie man ein Gebäude „liest" – Risse, Feuchte, Gerüche, Oberflächen – und welche Entscheidung dahintersteht. Als Architektin mit Sanierungsschwerpunkt weiß sie, wie man es richtig macht. Belegter Anker: „Endlich schlafen wir nachts wieder durch und wachen morgens ohne verstopfte Nase auf" (Familie Stoffel, nach einer Sanierung in Öhningen). Ton: konstruktiv, nicht alarmistisch – was Sie morgen prüfen können.
Geschichten aus der Praxis
Wenn die Sanierung das Raumklima verändert
Bei vielen Gebäuden, zu denen Birke Thümer wegen Feuchte, Verfärbungen oder auffälligem Raumklima gerufen wird, zeigt sich ein ähnliches Muster: Das Haus wurde energetisch verbessert – neue Fenster, Dämmung, manchmal ein neues Heizsystem. Technisch wurde vieles richtig gemacht. Trotzdem funktioniert das Gebäude danach nicht mehr so wie zuvor. Die entscheidende Frage lautet nicht „Ist das Haus gut gedämmt?", sondern: Funktioniert das Haus nach der Sanierung noch als Gesamtsystem – mit den Menschen, die darin leben?
Manchmal braucht man kein Messgerät
Zu Begehungen nimmt sie Messgeräte mit – und trotzdem weiß sie bei manchen Gebäuden schon wenige Sekunden nach dem Betreten, dass etwas nicht stimmt. Man riecht es. Die Bewohner selbst nehmen das oft gar nicht mehr wahr. Das Gegenteil erlebt sie genauso regelmäßig: Wenn Bauherren zum ersten Mal ein Gebäude mit natürlichen, emissionsarmen Materialien betreten, fällt erstaunlich oft derselbe Satz: „Hier riecht es richtig gut."
Ein Gebäude funktioniert nie ohne seine Nutzer
Bei Bauschäden wird schnell nach einem Schuldigen gesucht. So einfach ist es fast nie: Ein Gebäude ist nur die eine Hälfte des Systems, die andere Hälfte sind die Menschen darin. Ihre Erfahrung als Sachverständige: Ein Gebäude und seine Nutzer bilden immer ein gemeinsames System – wer nur eines von beiden betrachtet, übersieht oft die eigentliche Ursache.
Nutzen.
Das Publikum kennt die häufigsten Fehler bei Sanierung und Bestand. Wohnungsunternehmen nehmen Kriterien für das Sanierungsbriefing mit, Banken und Bauherren eine Checkliste vor Kauf oder Umbau.
Für wen.
Wohnungswirtschaft (Verbände, kommunale und genossenschaftliche Unternehmen) · Banken, Sparkassen, Bausparkassen · Kommunen mit Sanierungsstau · Bau- und Verbrauchermessen, Energieagenturen · Hersteller von Sanierungs- und Dämmsystemen
Anlässe.
Verbandstag der Wohnungswirtschaft, Fachkongress Sanierung/Wärmewende, Aufsichtsrats- oder Mitarbeiterveranstaltung eines Wohnungsunternehmens, Bauherrenabend einer Bank, Immobilienforum, Messe-Bühnenprogramm
Formate.
Keynote 45–60 Min. · Fachvortrag 60–90 Min. mit Fallbeispielen · Bauherrenabend 45 Min. plus Fragerunde
KEYNOTE 4
Einfach ist das neue Anspruchsvoll
Holz, Lehm, Stroh – warum gutes Bauen wieder einfacher werden muss
Die nächste große Veränderung im Bauen kommt nicht durch mehr Technik, mehr Normen und mehr Dämmschichten, sondern durch Rückbesinnung auf das, was Gebäude für Menschen leisten sollen. Wer heute baut wie gestern, baut die Probleme von morgen.
Das Problem.
Handwerk und Hersteller verkaufen das gesündeste Bauprodukt der Welt – und bieten es über den Preis und den U-Wert an. Die Branche argumentiert technisch, nicht sinnstiftend.
Die Perspektive.
Vor Handwerk spricht Birke Thümer als Schreinermeisterin – eine von ihnen, die es an die Werkbank, ins Architekturbüro und auf die internationale Bühne geschafft hat. Vor Herstellern und Planern spricht sie als Anwenderin, die selbst leimfrei in Massivholz baut, als Planerin, die Produkte vorschreibt, und als Sachverständige, die weiß, welche Systeme scheitern. „Das Prinzip ist einfach: Baustoffe sollten direkt aus der Natur kommen und wieder in die Natur zurückkehren können." Ihre Kindheit auf einer Farm in Namibia liefert den Blick von außen: Du gehst mit dem um, was da ist, und du baust so, dass es hält. Neutralitätsregel: keine Produkt- oder Markenempfehlung (Berufsordnung, Sachverständigen-Neutralität).
Nutzen.
Betriebe und Verkäufer gehen mit Sätzen nach Hause, die sie beim nächsten Bauherrn verwenden. Verbände bekommen Stolz und Argumente in einem Vortrag; Hersteller eine unabhängige Stimme.
Für wen.
Holzbau- und Zimmerer-Verbände, Innungen, Handwerkskammern, Meisterschulen · Hersteller und Handel ökologischer Baustoffe und Holzbausysteme · Kammern und Fortbildungsträger für Planer und Baubiologen
Anlässe.
Verbandstag Holzbau, Obermeistertagung, Holzbautag, Meisterfeier und Freisprechung, Kundentag und Architektenforum eines Herstellers, Messebühne, Kammer-Fortbildung
Formate.
Keynote 45–60 Min. · Meisterfeier-Rede 20–30 Min. · Training für Verarbeiter und Planung (halb-/ganztags)
Ergänzende Formate
Workshop „Gesund bauen – wo fangen wir an?"
Halb- oder ganztägig für Bauausschüsse, Planungsteams, Bauherrengemeinschaften und Betriebe: vom Bestand über Materialentscheidungen bis zur Umsetzung.
Training für Handwerk und Planung
Für Verarbeiter, Händler und Planungsteams, die ökologisches Bauen anbieten wollen, aber noch nicht wissen, wie sie es erklären.
Bauherrenabend
45 Minuten plus Fragerunde für Banken, Energieagenturen, Messen.
Podium und Moderation
Zu Bauen, Gesundheit, Nachhaltigkeit.
Mut-Vortrag „Hab Mut, den Raum zu wechseln"
Ein eigenständiges, biografisches Impuls- und Dinner-Speech-Format, losgelöst von den vier Fach-Keynotes: Birke Thümers persönliche Geschichte vom Handwerk über das Architekturbüro bis zur internationalen Bühne – und der Mut, den eigenen Standpunkt zu wechseln, wenn ein noch unbekannter Weg der bessere sein könnte. Belegt durch das Bühnenvideo vom International Speaker Slam, 3. Juli 2026. Für Frauen- und Unternehmerinnen-Netzwerke, Jahresauftakte und Abendveranstaltungen mit persönlichem statt fachlichem Charakter.
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